Infos über den OK

Ein Offener Kanal ist Bestandteil lokaler und regionaler Kommunikation. Er bietet als Bürgerfernsehen Einzelpersonen und Gruppen die Möglichkeit, das Medium Fernsehen in eigener Verantwortung durch selbst produzierte Sendebeiträge zu nutzen.

Für einen Außenstehenden klingt dies erstmal schwer verständlich: Bürgerfernsehen ist irgendwie ein Fernsehsender und doch wieder keiner. Streng genommen ist ein Offener Kanal eben nur die organisatorische Plattform, auf der die BürgerInnen ihre selbst produzierten Sendebeiträge ausstrahlen können. Im Unterschied zum öffentlich-rechtlichen und privatwirtschaftlichen Fernsehen gibt es im “Rundfunk der Dritten Art” keine Redaktion, keine inhaltlichen und formalen Vorgaben. So macht nicht der Offene Kanal oder seine Mitarbeiter das Programm, sondern jeder einzelne Filmemacher mit seinem Beitrag, für den er selbst verantwortlich ist.

Die semiprofessionelle Produktionstechnik steht dabei in einem Offenen Kanal kostenfrei zur Verfügung, finanziert aus Rundfunkgebühren. Die Vermittlung des nötigen technischen Know-Hows übernehmen wiederum die Ehrenamtlichen des Trägervereins.